Medal of Honor: »Kritik zum neuen Medal of Honor «
erstellt am 23.08.2010 - 16:52 von slayer



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Medal of Honor

Bundeswehrverband zu Medal of Honor: "Es ist widerwärtig, so ein Spiel zu veröffentlichen"



Medal of Honor zieht weite Kreise. Nachdem der britische Verteidigungsminister sich empört über das Spiel zeigte, zieht der Bundeswehrverband jetzt nach und kritisiert das behandelte Thema scharf.

Medal of Honor steht in der Kritik. Medal of Honor behandelt den Krieg in Afghanistan. Auch Taliban sollen spielbar sein. Und genau jenen Hintergrund hält der Bundeswehrverband, ein Interessenverband aktiver und ehemaliger Soldaten der Bundeswehr, für ein PC-Spiel zu heikel. So kommentiert Bundeswehrverbandssprecher Wilfried Stolze mit folgendem Satz: "Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben." Auch in den USA werden Stimmen laut, die das Spiel kritisieren. Electronic Arts will aber keinen Rückzieher machen. Ein Firmensprecher von Electronic Arts sagte gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus: „Wenn aktuelle Gewalt in Büchern, Filmen oder im TV thematisiert werden darf, warum nicht auch in einem Game?"

Am vergangenen Wochenende sprach sich der britische Verteidigungsminister Liam Fox sogar einen Verkauf von Medal of Honor aus. Er sei empört darüber und es sei schwer zu glauben, dass ein Bürger sich wünscht, ein derart unbritisches Spiel zu kaufen: "Ich bitte die Geschäfte, ihre Unterstützung für unsere Truppen auszusprechen und dieses geschmacklose Produkt nicht zu verkaufen", so Fox gegenüber Yahoo News.


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Quelle: pcgames.de
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